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Fragwürdige Strategie der Nagra!

Fragwürdige Strategie der Nagra!

Medienmitteilung, SP Schaffhausen, Martina Munz – Jetzt zeigt die Nagra ihr wahres Gesicht! Die Sicherheit steht für sie offenkundig nicht mehr im Vordergrund, obschon diese bisher immer als erste Priorität dargestellt wurde.
Die Oberflächenstandorte in der Region Schaffhausen befinden sich nicht direkt über dem möglichen Atommüll-Lager, sie müssten mit einer 10 Kilometer langen Schrägrampe erschlossen werden. Unter Fachleuten ist klar: Schrägrampen sind gefährlich. Sie lassen sich nie vollständig abdichten. Ein Grundwassereinbruch wäre also vorprogrammiert! Die Experten für nukleare Sicherheit wissen genau, dass Vertikalschächte viel sicherer sind. Die Nagra aber negiert diese Tatsache, weil sie unbequem ist. Würde die Sicherheit im Vordergrund stehen, wäre die Nagra viel eingeschränkter in der Standortwahl und auch die Kosten würden in die Höhe schnellen.

Die Nagra hat die Standorte allesamt entlang der DB-Bahnlinie ausgewählt. Schwere Castorbehälter müssten mitten in der Stadt Schaffhausen rangiert und über die steilste Normalspur-Eisenbahnstrecke der Schweiz in den Klettgau transportiert werden. Wo bleibt da die Sicherheit?
Die Standorte wurden anscheinend nach streng ökonomischen Kriterien ausgewählt und nach dem Prinzip des geringsten Widerstands: Einfacher Bahnanschluss und willige Grundbesitzer. Die Standorte im Klettgau und im Weinland sind ausserdem geschickt in Grenznähe ausgewählt worden. Dadurch wird versucht, den Widerstand der Bevölkerung auf mehreren Seiten zu erschweren, da der deutschen Nachbarschaft noch weniger Mitsprache gewährt wird als uns Schweizern.

Lassen wir die Standortregionen nicht gegeneinander ausspielen! Das Konzept Atommüll-Lager der Nagra ist nicht sicher und es ist nicht reif für eine Umsetzung in die Praxis. Die Bevölkerung ist und bleibt gefährdet! Die 20 Standorte sind ein Versuchsballon, um zu testen, wo der Widerstand am geringsten ist. Nicht der geologische Untergrund und auch nicht die Sicherheit sind momentan entscheidend für den Standort des Atommüll-Lagers. Ersparen wir unserer Region diese strahlende Zukunft!

Für die SP Kanton Schaffhausen, Martina Munz

A4 Flyer Atom Demo Download

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Winterparteitag SP Schaffhausen: Für geleitete Schulen, gegen Kahlschlag bei den Prämienverbilligungen

Winterparteitag SP Schaffhausen: Für geleitete Schulen, gegen Kahlschlag bei den Prämienverbilligungen

Medienmitteilung von Anja Marti – Nicht ganz überraschend beschlossen die Delegierten der SP Schaffhausen am Winterparteitag einstimmig die Ja-Parole für die Einführung geleiteter Schulen. Ebenso einstimmig sprachen sich die Delegierten für die Prämienverbilligungsinitiative aus.

Der sehr gut besuchte Winterparteitag der SP Schaffhausen wies eine lange Traktandenliste auf. Das Referat von Schulleiter Rolf Ramsperger aus Neuhausen sowie die ergänzenden Ausführungen zur Vorlage von Kommissionspräsident Patrick Strasser, Kantonsrat aus Neuhausen, überzeugten die Anwesenden von den überwiegenden Vorteilen geleiteter Schulen gegenüber dem jetzigen Zustand.

Auch die Prämienverbilligungsinitiative, vorgestellt von der Präsidentin der SP Kanton Schaffhausen Martina Munz mit ergänzenden Ausführungen von Regierungsrätin Ulla Hafner Wipf hatte ein leichtes Spiel. Es war für die Sozialdemokraten vollkommen klar, dass die vorgesehenen Einsparungen bei den Kantonsfinanzen nicht in derart gravierender Art und Weise auf dem Buckel der Bedürftigsten ausgetragen werden darf, wie das die bürgerlichen Sparpolitiker im Kantonsrat im November beschlossen hatten.

In Rekordzeit sammelten die InitiantInnen der AL und SP Fraktion die nötigen Unterschriften, so dass die Initiative bereits vor Weihnachten eingereicht und für gültig erklärt wurde. Das wichtigste Ziel der Initiative: Die Krankenkassenprämien dürfen nicht mehr als 15% des Einkommens ausmachen. Da die Initiative bisher offiziell nur von der SP- und AL-Fraktion des Kantonsrats getragen wurde, bedurfte es noch der Parolenfassung durch die Partei, um sie als SP-Initiative laufen lassen zu können.

Vorgestellt  und diskutiert wurden am Winterparteitag auch die bevorstehenden eidgenössischen Abstimmungen „6 Wochen Ferien für Alle“, zur Bauspar-Initiative und zum Bundesgesetz über die Buchpreisbindung, die mit diesem Gesetz wieder eingeführt werden soll. Es erfolgte keine Parolenfassung.

Köbi Koch von Travail Suisse trug  kurz und knapp die wichtigsten Vorteile der Ferieninitiative vor. Die Produktivität und die Arbeitsbelastung der Schweizer Arbeitnehmenden seien in den letzten Jahren beeindruckend gestiegen. Sie müsse ihren Niederschlag finden in längeren Erholungsphasen. Weniger Krankheitsausfälle seien eine der Folgen, die auch den Arbeitgebern nutze. Die Kosten für die zusätzlichen Ferien würden von den Gegnern zudem masslos übertrieben, führte Köbi Koch aus.

Nationalrat Hans-Jürg Fehr übernahm es, die GenossInnen gegen die Bauspar-Initiative und auf die Wiedereinführung der Buchpreisbindung einzuschwören.

Die Bausparinitiative streue den Leuten Sand in die Augen, weil sie vorgebe, Mieterinnen und Mietern dabei zu helfen, steuerlich vergünstigt Wohneigentum zu erwerben. Rechne man aber die geplanten Steuervergünstigungen hoch, werde schnell deutlich, dass Haushalte mit einem kleineren bis mittleren Einkommen niemals eine Summe zusammensparen könnten, die für das Eigenkapital zum Erwerb von Wohneigentum auch nur annähernd ausreiche. Wieder einmal würden höhere und hohe Einkommen mit diesem neuen Trick steuerlich entlastet, erläuterte Fehr. Ausserdem stünde zu befürchten, dass die Kontrolle darüber, ob die angesparten Gelder wirklich für Wohneigentum verwendet würden, eine enorme Bürokratie nach sich ziehe. Überhaupt nicht absehbar seien die steuerlichen Ausfälle, mit denen die Kantone zu rechnen hätten.

Hans Jürg Fehr stellte ebenso die Vorteile einer Wiedereinführung der Buchpreisbindung vor. Diese sorge dafür, dass es in der Schweiz weiterhin richtige, fachlich geführte Buchhandlungen mit einem breiten Sortiment gebe statt Discounter und Ketten. Die Buchpreisbindung ermögliche auch kleinen Verlagen mit speziellen Angeboten ein Überleben, sorge damit für kulturelle Vielfalt und führe sogar langfristig zu günstigeren Buchpreisen.

Am Beispiel England, wo seit 20 Jahren keine Buchpreisbindung mehr existiert, zeigte Hans-Jürg Fehr auf, welche Entwicklung dem Schweizer Buchmarkt ansonsten drohe: Bücher, die nur noch im Supermarkt zwischen Nudeln und Windeln verkauft würden und langfristig steigende Buchpreise, weil die Discounter, sobald sie sich durch Verdrängung der Buchhandlungen eine Monopolstellung erkämpft hätten, die Preise nach ihren Gutdünken festlegten.

Die SP Kanton Schaffhausen würdigte an ihrem Winterparteitag zudem die 60jährige Partei-Mitgliedschaft von alt-Regierungsrat Ernst Neukomm mit einem launigen und persönlichen Rückblick von Regierungsrätin Ulla Hafner Wipf, Dankesworten von Parteipräsidentin Martina Munz und lang anhaltendem Applaus.

Regierungsrätin Hafner Wipf informierte ihre Parteikolleginnen und Kollegen zudem kurz über die bevorstehenden Kürzungen im Rahmen des Kantonalen Sparprogramms ESH3. Sie liess keine Zweifel daran aufkommen, dass viele den Sozialdemokraten wichtige Posten stark in Mitleidenschaft gezogen würden und versprach ihr möglichstes, um den totalen Kahlschlag im Bereich Soziales abzuwenden.

Anja Marti-Jilg im Auftrag der SP Schaffhausen

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Komitee „JA zu geleiteten Schulen“

Komitee „JA zu geleiteten Schulen“

Von Katrin Huber Ott – Kaum angefangen im neuen Jahr, schon drängen sich politische Weichenstellungen auf. Für die Bildungsinteressierten unter euch wird der 11. März 2012 zum hoffentlich richtungsweisenden Abstimmungssonntag. Dann nämlich hat das Schaffhauser Stimmvolk die Chance nach HarmoS auf kantonaler Ebene auch über die flächendeckende Einführung von längst fälligen Schulleitungen zu entscheiden. Da uns eine Volksschule mit Zukunft als einzigem „Schweizer Rohstoff“ sehr wichtig ist und wir geleitete Schulen für ein zukunftsgerichtetes Bildungssystem als unerlässlich erachten, haben wir ein breit abgestütztes Komitee „JA zu geleiteten Schulen“ für den Kanton Schaffhausen gegründet, welches überparteilich aus Lehrpersonen, Schulbehörden und Gemeindevertretern zusammengesetzt ist.
Es wäre schön, wenn wir auch auf deine Unterstützung zählen dürften und du uns in irgendeiner Form in den kommenden 7 Wochen unter die Arme greifen würdest. Falls du Interesse hast, fülle doch einfach den beigelegten Talon aus und retourniere ihn an die angegeben Adresse.
Selbstverständlich darf der Brief beliebig weitergeleitet werden…

Herzlichen Dank für deine Mithilfe und¨
Herzliche Grüsse
Katrin Huber Ott

Hier herunter laden und ausfüllen: Komitee_Ja-zu-geleiteten-Schulen
Schule GeGa

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Initiative für bezahlbare Krankenkassenprämien lanciert!

Initiative für bezahlbare Krankenkassenprämien lanciert!

(Prämienverbilligungsinitiätive)

Was will die Initiative? 

Die Prämienverbilligungsinitiative setzt die maximale Krankenkassenprämie für die Grundversicherung auf 15% des anrechenbaren Einkommens fest.

Warum ist diese Initiative nötig? 

Der Kantonsrat hat Ende Oktober 2011 die Prämienverbilligungen massiv gekürzt. Bis jetzt galt das Sozialziel: Kein Haushalt zahlt mehr als 12% des Einkommens für Krankenkassenprämien. Neu wird die Prämienverbilligung als Finanzziel formuliert. Im Jahr 2012 muss 17.5% des Einkommens für Prämien aufgewendet werden. Dieser Anteil ist nach oben offen und wird voraussichtlich jedes Jahr erhöht. Betroffen sind Familien, mittelständische Haushalte sowie Rentnerinnen und Rentner. Dieser Sozialabbau ist unverantwortlich.

Die Prämienverbilligung ist eine sinnvolle Massnahme 

Krankenkassenprämien sind Kopfprämien, also vom Lohn unabhängig. Das ist unsozial und weltweit einzigartig. Durch die Prämienverbilligung wird ein Ausgleich geschaffen werden. Bei der Einführung des KVGs (Krankenversicherungsgesetz) setzte der Bund das Sozialziel fest: kein Haushalt zahlt mehr als 8% des anrechenbaren Einkommens für die Krankenkassengrundprämien. Dieses Sozialziel wurde vom Kanton stetig nach oben korrigiert. Mit der Initiative wird das Sozialziel auf 15% festgesetzt. Für Familien, mittelständische Haushalte und Rentnerinnen und Rentner ein Höchstmass der finanziellen Belastung.

 

Zahlenbeispiel zum Vergleich 

Familie mit 2 Kindern (anrechenbare Prämie pro Jahr: Fr. 10‘872.–)

Reineinkommen

 

 

Prämienverbilligung Differenz

Initiative zu

neu ab 2012

bis 2011 neu ab 2012 Initiative 
Fr. 50‘000 Fr. 5‘540 Fr. 4‘987 Fr. 5‘862 Fr. 875
Fr. 60‘000 Fr. 4‘344 Fr. 3‘237 Fr. 4‘362 Fr. 1‘125
Fr. 70‘000 Fr. 3‘144 Fr. 1‘487 Fr. 2‘862 Fr. 1‘375
Fr. 80‘000 Fr. 1‘944 Fr. 0 Fr. 1‘362 Fr. 1‘362

 

Unterschriftenbogen herunterladen -> Initiativbogen_Praemienverbilligung

Rückseite und Argumentarium -> Rueckseite Initiativbogen Praemienverbilligung

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Skepsis gegenüber Postulat zur Reorganisierung des Kantons

Skepsis gegenüber Postulat zur Reorganisierung des Kantons

Medienmitteilung SP Schaffhausen Stadt - Die Mitglieder der SP Stadt diskutierten an ihrer letzten Parteiversammlung das Postulat der Geschäftsprüfungskommission des Kantonsrates mit dem  Titel „Stadt und Land – Hand in Hand“. Die GPK, unter ihnen auch die beiden SP Vertreter Sabine Spross und Werner Bächtold, fordert darin den Regierungsrat auf, sich mit der Reorganisation des Kantons Schaffhausen und seiner Gemeinden auseinanderzusetzen und einen entsprechenden Vorschlag auszuarbeiten.

Die GP ist der Ansicht, eine Reorganisation des Kantons in Richtung Zentralisierung oder Fusionierung sei sowohl aus finanziellen als auch praktischen Gründen wünschbar. Es gäbe weniger Verwaltung und kürzere Wege, so die Unterzeichnenden.

In ihrem Postulat schlagen sie mehrere Varianten vor, wie diese Reorganisation aussehen könnte. Die radikalste bestünde darin, dass der Kanton Schaffhausen ein Stadtkanton ohne Gemeinden würde. Zwei Varianten schlagen Mischformen vor, bei denen eine Teilautonomie der Gemeinden erhalten bliebe. Die vierte Variante schliesslich ist eine Aufforderung an den Regierungsrat, selber eine Form der Neugestaltung auszuarbeiten.

Das Postulat war bereits bei seinem Erscheinen im August von der SP Fraktion des Grossstadtrates mit harschen Worten kritisiert worden. Nun nahmen die GPK-Mitglieder Sabine Spross und Werner Bächtold einen weiteren Anlauf, um die Genossinnen und Genossen zu überzeugen.

Doch auch in der Parteiversammlung stiess das Postulat auf wenig Begeisterung. Vor allem die beiden Varianten mit Mischformen aus Gemeindezusammenschlüssen und Teilautonomien fanden keine Gnade vor den Ohren der Anwesenden. Besonders scharf reagierte zunächst Stadtrat Peter Neukomm, dem es vor allem nicht einleuchten wollte, dass man ausgerechnet die starken und grossen Gemeinden Schaffhausen und Neuhausen „entmachten“ wollte und kleine Gemeinden, die bereits jetzt Mühe bekunden, sich selber zu verwalten, autonom behalten wolle.

Ähnlich äusserten sich andere Mitglieder. Man fand, wenn schon wieder nach dem 2005 gescheiterten Projekt sh.auf des damaligen Regierungsrats Erhard Meister über eine Reorganisation nachgedacht würde, dann müsse man zunächst analysieren, warum diese Vorlage gescheitert sei und vor allem noch grossräumiger an die Sache herangehen, also Synergien mit den angrenzenden Kantonen und Süddeutschland in die Überlegungen einbeziehen.

Trotz zum Teil hitziger Voten endete die Veranstaltung friedlich mit einem Konsens: Es sei gut und sinnvoll, dass das Thema Reorganisation nun wieder auf dem Tisch liege. Während die einen Mitglieder sich dafür aussprachen „Druck zum machen“, damit sich etwas bewege, fanden andere, es werde eine Art natürlicher Entwicklung geben, weil viele kleinere Gemeinden bereits jetzt Mühe bekundeten, ihre Geschäfte autonom zu erledigen. Und dann komme von dorther früher oder später der Wunsch nach neuen Strukturen.

Anja Marti-Jilg, im Auftrag der SP Schaffhausen

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Den Mittelstand schröpfen

Den Mittelstand schröpfen

MEDIENMITTEILUNG 02.11.2011 der sP/AL Fraktion des Kantonsrates – Eine Familie mit Kindern und einem Familieneinkommen von 5 bis 6 Tausend Franken pro Monat muss nächstes Jahr für ihre Krankenkasse bis zu 2500 Franken pro Jahr mehr bezahlen als heute. Verantwortlich für diese hohen Mehrkosten der Mittelschicht sind FDP, SVP und EDU. Umso viel Geld haben diese Parteien im Kantonsrat nämlich die Prämienverbilligungen gekürzt. Dass sich die FDP sowieso nur für Grossverdiener einsetzt, hat sich ja längst herumgesprochen. Aber auch die SVP einmal mehr gezeigt, dass ihr der Mittelstand und die Familien völlig egal sind. Angestellte, Gewerbler und deren Familien zahlen nun also die Zeche für die Steuergeschenke an ausländische Firmen und an Grossverdiener. Fast 50 Millionen jährlich hat das gekostet. Nun aber drohen horrende Defizite. Wer nun glaubt, die hohen Herren von FDP und SVP würde das Geld dort holen, wo es zu holen wäre, täuscht sich.
Gespart wird auf dem Buckel der Bevölkerungsgruppe, die sowieso am finanziellen Limit lebt, sprich Familien mit Kindern. Das ist nach Auffassung der SP/AL Fraktion in höchstem Mass ungerecht und ein Schlag ins Gesicht all derjenigen Familien, denen am Ende des Monats nicht viel oder gar nichts übrig bleibt. Die SP/AL Fraktion wollte darüber eine Volksabstimmung. Aber das wollten die Freisinnigen und die Vertreter der Volkspartei ebenfalls nicht. Warum wohl?

Für die SP/AL Kantonsratsfraktion

Werner Bächtold

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Höchste Zeit für Inhalte

Höchste Zeit für Inhalte

Nationalrat Hans-Jürg Fehr über die vergangene und kommende Wahl.

Soll man sich als Gewählter zwischen zwei Wahlgängen zu den vergangenen und den bevorstehenden Urnengängen äussern? Ich habe mich dafür entschieden, es in dieser Kolumne zu tun. Zunächst in dem Sinne, dass ich all denen herzlich danke, die mich unterstützt und gewählt haben. Die vereinigte Schaffhauser Linke hat beinahe 40 Prozent der Wählerinnen und Wähler hinter sich gebracht. Das ist schweizweit ein Spitzenwert. Es ist zugleich ein beständiger Wert, denn so viele Rote und Grüne gibt es im Kanton Schaffhausen schon lange.
Der erste Wahlgang war geprägt durch das fast vollständige Fehlen von politischen Debatten um wichtige Sachthemen. Die klassische Podiumsdiskussion fand kaum noch statt. Sie ist am mangelnden Publikumsinteresse gestorben. Die Medien kamen mit der Vielzahl von Kandidierenden nicht zu Rande und überliessen ihnen ihre Spalten und Sendeminuten weitgehend zur Selbstdarstellung. Besonders auffällig, wenn auch nicht besonders neu, war der journalistische Tiefflug der „Schaffhauser Nachrichten“, die sich einmal mehr als parteipolitische Kampfmaschine zu Gunsten von FDP und SVP betätigte und kritischen Journalismus durch ideologisch durchtränkte Appelle ersetzte.
Im zweiten Wahlgang müssen nun endlich die Inhalte auf den Tisch, die Themen besprochen werden, die die Leute bewegen. Es müssen die Unterschiede sichtbar, die Positionen geklärt werden. Vor allem gehört der Kandidat Minder auf den Prüfstand, denn er ist von den drei Kandidierenden das unbeschriebenste Blatt, und was er bisher in seinen textlastigen Inseraten verkündet hat, ist doch sehr allgemeinplätzig und wenig konkret. Diese Katze muss noch aus dem Sack gelockt werden.
Die Themen, die die kommende Legislatur bestimmen werden, liegen auf der Hand:
- Das Verhältnis zur Europäischen Union.
- Aufrüstung mit massiv erhöhten Militärausgaben und neuen Kampfflugzeugen oder Investitionen in Kinderkrippen, Tagesschulen, Bildung und Forschung?
- Eine echte Weissgeldstrategie für den Finanzplatz Schweiz oder das unwürdige Festklammern am Bankgeheimnis zugunsten ausländischer Steuerhinterzieher?
- Für oder gegen eine nationale Steuer auf hohen Erbschaften zugunsten der AHV?
- Für oder gegen ein preissenkendes Agrarfreihandelsabkommen mit der EU?
- Sondersteuer auf hohen Boni – ja oder nein?
- Für oder gegen eine sozial gerechtere Finanzierung der Krankenversicherung?
- Für oder gegen ein Atommüll-Lager in der Region Schaffhausen?
- Für oder gegen gesetzliche Mindestlöhne?
- Integration oder Ausgrenzung der ausländischen Wohnbevölkerung?
- Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
So viele Fragen. Jetzt sind Antworten fällig.

Nationalrat Hans-Jürg Fehr

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Matthias Freivogel in den Ständerat!

Matthias Freivogel in den Ständerat!

SP-Schaffhausen – Gestern hat die SP an einem ausserordentlichen Parteitag einstimmig beschlossen mit Matthias in
den zweiten Wahlgang zu steigen.

Besuchen sie die Internetseite von Matthias Freivogel

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Kommunale Synergien nutzen statt Gemeinden aushöhlen

Kommunale Synergien nutzen statt Gemeinden aushöhlen

SP/AL-Fraktion Grosser Stadtrat – Weil sich die GPK des Kantonsrats verständlicherweise Sorgen um die Kantons- und Gemeindefinanzen macht, lädt sie den Regierungsrat mit einem Postulat ein, dem Kantonsparlament Bericht und Antrag für tiefgreifende strukturelle Änderungen des Kantons mit Wirkung ab 2017 zu unterbreiten. Die Organisationsstrukturen seien den heutigen Bedürfnissen anzupassen, ohne Verlust der Identität des Kantons und ohne die Bedeutung unserer Gemeinden zu verleugnen. Die Vorschläge, welche sie dabei unterbreitet, laufen aber genau auf das Zweite hinaus, auf eine Aushöhlung der Gemeindeebene.
Die GPK ist bei ihrer Analyse über die Gründe der finanziellen Probleme, die zur Zeit den Kanton und teilweise auch die Gemeinden plagen, auf dem Holzweg: Es sind nicht Über- oder Doppelverwaltungen für die derzeitige finanzielle Schieflage von Kanton und Gemeinden verantwortlich, sondern vor allem die massiven Steuerreduktionen der vergangenen Jahre. Der Kanton hat im falschen Vertrauen darauf, dass Axpo-Dividenden, Nationalbankgewinne und Bundessteueranteile auf immer und ewig seinen Haushalt grosszügig alimentieren, über Steuerentlastungen sein Einnahmesubstrat und auch das der Gemeinden erheblich reduziert. Jetzt zeigt sich, dass er sich damit verkalkuliert hat.
Die GPK des Kantonsrats stellt nun aber nicht diese Finanzpolitik in Frage, sondern die Existenz der Gemeindeebene. Dabei schlägt sie unter anderem zwei völlig absurde Modelle zur Prüfung vor: Einerseits sollen alle Gemeinden oder zumindest die grossen vier – Schaffhausen, Neuhausen, Thayngen und Beringen – ihre Verwaltungen an den Kanton abtreten, aber trotzdem noch als autonome Gebietskörperschaften weiterbestehen. Phantomgemeinden, welche für ihre Steuerzahlenden keine Leistungen mehr erbringen können und über keinen politischen Gestaltungsspielraum mehr verfügen, machen aber keinen Sinn mehr. Offensichtlich haben die Volksvertreter in der GPK völlig vergessen, was unser Land so stark gemacht hat und immer noch stark macht: das föderale Subsidiaritätsmodell, das auch in Art. 5a der Bundesverfassung verankert ist. Dieses verlangt, dass bei der Zuweisung und Erfüllung staatlicher Aufgaben der Grundsatz der Subsidiarität zu beachten ist. Dieses Prinzip hat dafür gesorgt, dass die Gemeinden, welche näher beim Bürger sind und ihre Aufgaben in der Regel effizienter und kostengünstiger als übergeordnete Ebenen erfüllen können, für wichtige Aufgaben bei der Erbringung des Service Public zuständig sind, während der Kanton in diesen Bereichen vorwiegend Aufsichts- und Rechtsmittelfunktionen
übernimmt. Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen verlangen immerwieder eine Neubeurteilung bei dieser Aufgabenteilung. Das ist sinnvoll. Aktuellstes Beispiel dafür stellt das Vormundschaftswesen dar, welches nun von den Gemeinden zum Kanton wechselt. Wenn aber einzelne kleine Gemeinden bei der Aufgabenerfüllung Probleme haben, heisst das noch lange nicht, dass eine kantonale Lösung besser ist und günstiger kommt.
Völlig absurd wird es, wenn vorgeschlagen wird, gerade die Stadt und die grossen Gemeinden auszuhöhlen, die heute noch in der Lage sind, ihre wichtigen Aufgaben zugunsten der Bevölkerung zu erfüllen. Statt den kantonalen Zentralismus zu fordern, wäre es viel sinnvoller, zuerst einmal das Ausschöpfen der Synergien auf kommunaler Ebene zu fördern und zu fordern. Dies kann durch vermehrte Kooperationen bis hin zu Fusionen geschehen. Da liegt noch ein grosses Potenzial brach. Dabei würde es Sinn machen, wenn
die Stadt und die Gemeinde Neuhausen, welche über die beiden einzigen professionellen Verwaltungen auf kommunaler Ebene verfügen, gemeinsam eine wichtige Führungsrolle übernehmen.
SP/AL-Fraktion Grosser Stadtrat

Download Postulat Stadtkanton: Pos2011-12

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Juheeee!

Juheeee!

Volksabstimmung vom 25. September 2011
Abschaffung der Pauschalsteuer:

Initiative: 13’545 Ja / 11’054 Nein
Gegenvorschlag: 12’059 Ja / 10’400 Nein
Stichfrage: Initiative 12’512 / Gegenvorschlag 10’705

Rahmenkredit S-Bahn: 
19’757 Ja / 6’097 Nein

Ergebnisse im Detail

Neue Stadtverfassung angenommen
Die Stimmberechtigten der Stadt Schaffhausen haben heute der neuen Stadtverfassung zugestimmt. Sie löst die Verfassung von 1918 ab. Das Ergebnis fiel mit 5’500 Ja (50,8%) gegen 5’325 Nein (49,2%) knapp aus.

Zustimmung auch zum Variantenvorschlag zu den Stadtratspensen aus. Er sieht für alle Stadtratsmitglieder neu ein Pensum von 70 Stellenprozenten vor. Hier standen 5’233 Ja-Stimmen (51,7%) 4’881 Nein-Stimmen (48,3%) gegenüber.

Klare Zustimmung zur dritten Vorlage: 80,5% der Stimmberechtigten stimmten einem Kredit für die Erneuerung des Waldfriedhofes zu.

Ergebnisse im Einzelnen finden Sie auf unserer Seite Abstimmungen und Wahlen -> mehr

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