Mit Staunen liesst man, dass es für einen Copiloten-Nationalrat offenbar keinen Unterschied gibt, zwischen einer Partei die von tausenden von Spendern je 30.- Franken bekommt und einer Partei, in die z.B. Banken oder Christoph Blocher mehrere Millionen reinstecken.
Wenn die SP den Fraktionsbeitrag im Bundeshaus erhöhen will, so geht es eben darum, dass die National- und Ständeräte durch den Staat, das Volk, dem sie eigentlich dienen sollten, finanziert werden und nicht durch verdeckte Interessen via Bankenspenden oder Verwaltungsratsmandate.
Wenn die Rechte in diesem Fall folgereich den Zugriff auf die Staatsschatulle (es ging um ein paar hunderttausend Franken) verhinderte, warum hat sie den Zugriff der pseudo-privaten Banken oder damals der privaten Fluggesellschaft Swiss(air) auf die Staatskasse (es ging immerhin um Milliarden) nicht verhindert?
Die Lobpreiser des freien Marktes, dessen Ideale sich oft nur knapp auf dem Niveau von Feudalwesen und Ablasshandel halten können, sollten sich einfach nicht zu Moral und Ethik äussern, insbesondere, wenn sie einer Partei angehören, deren Kampagnen und soziale Inkompetenz immer wieder -auch weit über die Landesgrenzen hinaus- für Kopfschütteln gesorgt haben.





