Tag Archiv | "ÖV"

Tags: , ,

S-Bahn: Den Anschluss nicht noch einmal verpassen!


Martina Munz, Präsidentin, Aufgaben: Gesamtleitung, Kordination der Ressorts, Auftritt der Partei, Vernetzung, Personalentwicklung, munz@shinternet.ch

Leserbrief von Kantonsrätin Martina Münz – Jetzt kommt unsere Chance für einen modernen, öffentlichen Verkehr in der Region! Die S-Bahn Zürich ist längst ein Erfolgsmodell. Nach jahrelangem Stillstand in der Bahnentwicklung, ist nun auch im Kanton Schaffhausen die S-Bahn in greifbare Nähe gerückt. Diese Investitionen in einen gut ausgebauten ÖV sind wichtige Investitionen in die Zukunft.

Kernstück der S-Bahn Schaffhausen ist die Elektrifizierung. Die Fahrzeuge sind leiser, umweltfreundlicher und kostengünstiger im Betrieb. Ausserdem ist mit der Elektrifizierung die Vergabe des Bahnbetriebs an ein Schweizer Unternehmen möglich. Damit würden die Dienstleistungen aus einer Hand und in Schweizer Qualität angeboten.

Mit der Elektrifizierung rückt auch der Wirtschaftsstandort Basel näher an Schaffhausen heran. Die Voraussetzungen für eine durchgehende Elektrifizierung nach Basel und die Anerkennung von GA und Halbtaxabo sind damit gegeben. Nutzen wir diese einmalige Chance für beste Verbindungen von und nach der Region Schaffhausen.

Stimmen Sie JA zur S-Bahn Schaffhausen, damit unser Kanton attraktiver wird, als Wohn- und als Arbeitsregion!

Martina Munz, Kantonsrätin

 

Veröffentlicht in 1. Wahlen/Abstimmungen, 7. ForumComments (0)

Tags: , , , ,

Germann flunkert


Wahlzeitung Werner Bächtild Seite1

Leserbrief von Werner Bächtold zum SN-Interview mit Hannes Germann vom16. April 2011

Ständerat Hannes Germann antwortete im SN-Interview vom 16. April auf die Frage, ob er ein Beispiel geben könne, bei dem die ungeteilte Standesstimme für den Kanton Schaffhausen wichtig gewesen sei: „Beim öffentlichen Verkehr für die Verbesserung der Bahnverbindungen…“ Dumm nur, dass seine Stimme zu diesem Thema in all den Jahren, in denen er im Ständerat sitzt, gar nie ertönt ist. Er hat keinen einzigen parlamentarischen Vorstoss zu diesem Thema eingereicht, obwohl es dafür doch genügend Gründe gegeben hätte. Zum Thema Atommüll-Endlager sagte Germann: „Ich bin klar gegen ein Tiefenlager in unserer Region.“ Ein Blick auf die Homepage des Ständerates zeigt, dass Germann auch da flunkert. Er hat es nicht für nötig befunden, seinen Widerstandswillen mit Vorstössen zu dokumentieren, er hat auch da geschwiegen. Wie sein Ständeratskollege Peter Briner. Insofern stimmt das mit der ungeteilten Standesstimme schon, aber es handelt sich hier um ungeteiltes Schweigen. Das ist es aber nicht, was wir in Bern brauchen. Wir brauchen Ständeräte, die als Vertreter unseres Kantons das machen, was ihnen das Volk im Gesetz gegen Atommüll-Lagerstätten aufgetragen hat: Widerstand leisten. Reden. Protestieren. Nein sagen. Was haben wir von einer ungeteilten Standesstimme, die stumm bleibt?

Werner Bächtold

 

Veröffentlicht in 1. Wahlen/Abstimmungen, 7. ForumComments (0)

Tags: , , , , , , , , ,

Vier Vorstösse von Nationalrat Hans-Jürg Fehr


Vier Vorstösse von Hans-Jürg Fehr:

1. Interpellation Atommüll:

Ich bitte den Bundesrat um Antwort auf folgende Fragen:

  1. Führen der Bundesrat oder Schweizer Verwaltungsstellen mit einem oder mehreren unserer Nachbarstaaten Gespräche über die gemeinsame Nutzung von zukünftigen Atommüll-Endlagern auf Schweizer Territorium?
  2. Wird die gemeinsame Nutzung von Atommüll-Endlagern auf Schweizer Gebiet im Rahmen der Verhandlungen mit Deutschland über den Fluglärm thematisiert, d.h. als Teil einer „Paketlösung“ besprochen?
  3. Wie erklärt sich der Bundesrat, dass ausgerechnet der Ministerpräsident von Baden-Württemberg und zukünftige EU-Kommissar, Günther Oettinger, vor dem Europaparlament gesagt hat, man sondiere die Möglichkeit der gemeinsamen Nutzung eines allfälligen Atommüll-Endlagers im Zürcher Weinland?
  4. Deuten die Aussagen von Günther Oettinger darauf hin, dass das Problem der Entsorgung von hochradioaktiven Abfällen nicht mehr ausschliesslich innerhalb der Landesgrenzen gelöst werden muss, sondern vermehrt internationale Lösungen gesucht werden? Gibt es solche Bestrebungen in der EU?

Begründung

Günther Oettinger, Ministerpräsident des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg und designierter EU-Kommissar, hat anlässlich seiner Anhörung vor dem Europaparlament am 15. Januar 2010 höchst erstaunliche Aussagen gemacht. Er sagte, dass man die Möglichkeit sondiere, das geplante Atommüll-Endlager im Zürcher Weinland gemeinsam mit der Schweiz zu nutzen. Er liess auch keinen Zweifel, dass er eine solche grenzüberschreitende „Lösung“ begrüssen würde. Natürlich wurden diese spektakulären Äusserungen einen Tag später dementiert, aber weil Oettinger ohne Zweifel als MP des Bundeslandes Baden-Württemberg beste Kontakte hat in die Schweiz hinein und auch direkt involviert ist in die Verhandlungen über den Fluglärm, ist schwer vorstellbar, dass seine Aussagen zum Atommüll-Lager aus der Luft gegriffen sind. Es besteht daher in der grenznahen Bevölkerung eine erhebliche Verunsicherung.

2. Interpellation Bahnverbindung Zürich-Stuttgart:

Ich bitte den Bundesrat um Antworten auf folgende Fragen:

  1. Ist er nicht auch der Meinung, dass die Entwicklung auf der Bahnverbindung Zürich-Stuttgart das Gegenteil von dem ist, was er 1996 mit Deutschland bezüglich NEAT-Zulauf vereinbart hat und was in Art. 1 des Gesetzes zum Anschluss der Schweiz an das europäische Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnnetz verbindlich festgelegt wurde?
  2. Wieso lässt er zu, dass die beteiligten Bahnen derart gegen eine zwischenstaatliche Vereinbarung verstossen?
  3. Was hat der Bundesrat in den letzten zwei Jahren unternommen, um der in jeder Beziehung negativen Entwicklung Einhalt zu gebieten?
  4. Was gedenkt der Bundesrat zu tun, damit die Missstände unverzüglich beseitigt werden und ein Bahnbetrieb angeboten wird, der den Standards des internationalen Fernverkehrs entspricht und dem HGV-Gesetz Nachachtung verschafft?

Begründung

In der deutsch-schweizerischen Vereinbarung über die NEAT-Zufahrtstrecken von 1996 wird zwischen den beiden Metropolitanräumen Zürich und Stuttgart eine Fahrzeit der Bahn von 2 ¼ Stunden angestrebt. Im HGV-Gesetz ist dieser Zielwert explizit verankert worden. Seit der Unterzeichnung dieser Vereinbarung und der Inkraftsetzung des Gesetzes hat sich die Fahrzeit allerdings nicht verkürzt, sondern verlängert und beträgt bald mehr als drei Stunden! Zudem ist der Fahrbetrieb gekennzeichnet durch eine Reihe von chronischen Mängeln: Ständige Verspätungen bis zu einer halben Stunde, Anschlussbrüche in Zürich und Stuttgart, technische Probleme bei den Fahrzeugen, Ausserkraftsetzung der Neigetechnik, Notfahrpläne, ungenügendes Reservationssystem. Als Folge davon sinken die Passagierzahlen und verschlechtert sich die Wirtschaftlichkeit. Was die beteiligten Bahnbetriebe auf dieser internationalen Strecke seit Jahren anbieten, ist das Gegenteil einer attraktiven Fernverkehrsverbindung. Am 21. März 2010 werden SBB-Züge diejenigen der Deutschen Bahn ersetzen. Das geschieht allerdings mit Zugskompositionen tun, die an der Landesgrenze einen Lokwechsel nötig machen, was die Fahrzeit noch einmal verlängert. Die Bevölkerung hat genug von diesen gesetzeswidrigen Zuständen

3.  Interpellation SDA:

Mit der Schliessung des Schweizer Büros von Associated Press (AP) entsteht auf dem Medienmarkt ein privates Monopol: Die Schweizerische Depeschenagentur (SDA) wird in Zukunft die einzige Anbieterin von Nachrichten über unser Land sein, die von Zeitungen abonniert werden können. Daraus ergeben sich folgende Fragen:

  1. Wie beurteilt der Bundesrat die entstandene Monopolsituation?
  2. Zieht er Konsequenzen hinsichtlich der im Gang befindlichen Verhandlungen über einen neuen Leistungsvertrag zwischen Bund und SDA?
  3. Private Monopole sind in einer Marktwirtschaft prinzipiell unerwünscht: Ist der Bundesrat bereit zu prüfen, ob aus der SDA ein Element des publizistischen Service public in der Schweiz gemacht werden sollte, beispielsweise durch ihre Umwandlung in ein öffentlich-rechtliches Unternehmen mit staatlicher Konzession?

Begründung

Mit der Schliessung der AP-Filiale macht die Monopolisierung auf dem Schweizer Zeitungsmarkt einen weiteren, grossen Schritt. Die Tatsache, dass es nur noch eine inländische Nachrichtenagentur gibt, darf nicht so ohne weiteres hingenommen werden. Dies umso mehr, als die SDA jenen Verlagen gehört, die in ihrem jeweiligen Marktgebiet ebenfalls eine monopolähnliche Position einnehmen. Es braucht eine Lagebeurteilung durch den Bundesrat. Da die bestehende Leistungsvereinbarung zwischen Bund und SDA auf Ende 2010 ausläuft und gegenwärtig eine neue verhandelt wird, stellt sich zudem die Frage, ob die Beziehung Bund-SDA wegen des entstandenen Monopols nicht grundsätzlich überprüft werden sollte. Der Bundesrat lässt gegenwärtig  einen Bericht zur Lage der Presse in der Schweiz erarbeiten. Es wäre angebracht, in diesem Bericht auch das Thema Agentur-Monopol zu behandeln und im Hinblick auf die Zukunft Überlegungen anzustellen, ob und wie die SDA in ein Unternehmen des publizistischen Service public umgewandelt und mit einem erweiterten Leistungsauftrag versehen werden könnte.

4. Parlamentarische Initiative: Städte in den Ständerat:

Gestützt auf Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich im Sinne einer allgemeinen Anregung folgende Parlamentarische Initiative ein :

Die Bundesverfassung räumt den Städten mit mehr als 100‘000 Einwohnerinnen und Einwohnern den Status eines Halbkantons ein. Das bedeutet konkret

  • dass diesen grossen Städten je ein Sitz im Ständerat zusteht;
  • dass sie bei der Ermittlung des Ständemehrs bei Volksabstimmungen als halbe Standesstimme gezählt werden;
  • dass ihnen das Recht auf Einreichung einer Standesinitiative zusteht und
  • dass sie zusammen mit anderen Kantonen das Referendumsrecht gemäss BV Art. 141 ausüben können.

Begründung

Der schweizerische Föderalismus spiegelt nicht die demografischen und politischen Konstellationen zu Beginn des 21. Jahrhunderts, sondern jene in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Verteilte sich damals die Bevölkerung ungefähr gleichmässig auf die ländliche und die städtische Schweiz, ist das heute ganz anders: In den zehn kleinsten Kantonen leben nur halb so viele Menschen wie in den zehn grössten Städten. Auch die politische Konstellation hat sich grundlegend geändert: War es nach dem Sonderbundskrieg und der Gründung des liberalen Bundesstaates für die junge Schweiz existenziell wichtig, die „Verliererkantone“ mit einem ausgeprägten Minderheitenschutz einzubinden, ist dieser Zusammenhang heute bedeutungslos geworden.

Die zehn kleinsten Kantone belegen im Ständerat 16 Sitze, die zehn grössten Städte dagegen keinen einzigen. Das politische Gewicht der kleinen Kantone ist zu gross, dasjenige der grossen Städte zu klein. Es braucht eine Reform des Föderalismus, die den heutigen und vor allem auch den zukünftigen Gegebenheiten besser Rechnung trägt. Das geschieht am besten dadurch, dass man niemandem etwas wegnimmt, sondern den grossen Städten das gibt, was die kleinen Kantone schon lange haben.

Veröffentlicht in 5. Themen SchweizComments (1)

Tags: , ,

GA- und Halbtaxabonnement soll auf der DB-Strecke von Schaffhausen nach Basel gelten


Von Schaffhausen nach Basel in 60 Minuten. Mit GA- oder Halbtaxabonnement bald möglich?Eigentlich ist Basel für uns Schaffhauser sehr einfach zu erreichen. Mit der Deutschen Bahn ist man in gerade mal in 60 Minuten am Ziel. Je nach gewählter Verbindung, ohne auch nur einmal umzusteigen. Für Reisende aus dem Klettgau, bietet sich die Möglichkeit in Erzingen den Zug zu besteigen und in 50 Minuten Basel zu erreichen.

Doch oft wird die Variante über Zürich gewählt. Da man mit der SBB sein GA- oder Halbtaxabonnement geltend machen kann. Der längere Reiseweg von 2 Stunden wird so zähneknirschend in Kauf genommen. Ein Postulat von SP Kantonsrätin Martina Munz verlangt nun, dass die Regierung mit den zuständigen Behörden und Bahnunternehmen entsprechende Verhandlungen aufnimmt, damit die schweizerischen GA- und Halbtaxabonnemente auf der Strecke zwischen Basel und Schaffhausen ohne Einschränkung anerkannt werden. Der Wirtschaftsraum Basel ist für den Kanton Schaffhausen von grosser Bedeutung. Durch die Aufwertung der Eisenbahnstrecke wird für die SchaffhauserInnen die Region Basel besser erschlossen und somit für ArbeitnehmerInnen und StudentInnen viel interessanter. Damit rückt Schaffhausen ein gutes Stück näher zur Wirtschaftsregion Basel. Es soll tagsüber ein lückenloser Stundentakt angestrebt werden, der in Hauptverkehrszeiten zum Halbstundentakt ausgedehnt werden kann.

Die SP/AL Fraktion ist sich einig, dass dies auch für die Deutsche Bahn von Nutzen sein wird. Bereits bei der Planung des Doppelspurausbaus im Klettgau und der Elektrifizierung der DB Strecke Schaffhausen-Basel, zeigte sich die Deutsche Bahn stets als verlässlicher und offener Partner gegenüber unserem Kanton. In erster Linie werden aber die SchaffhauserInnen von diesem Angebot profitieren. Ob nun beruflich unter der Woche, oder um am Wochenende eines der schönen Museen oder die Messen in Basel zu besuchen. Mit der Anerkennung von GA- und Halbtaxabonnement auf der Strecke Schaffhausen-Basel kommen wir diesem Ziel einen entscheidenden Schritt näher.

Luca Tissi, Sekretär SP/AL-Kantonsratsfraktion

Veröffentlicht in 2. Themen Kanton, Aus der KantonsratsfraktionComments (0)

Tags: , , , , , , , , , ,

Medienkaffee


Medienmitteilung SP Schaffhausen - Zum Jahresauftakt lädt die SP Schaffhausen herzlichen zu einem Medienkaffee ein. Ein kurzer Rückblick auf das vergangene Jahr sowie ein Ausblick auf das sozialpolitisch bedeutende Jahr 2010 wird unser Thema sein.
Medienkaffee, Freitag, 15. Januar 2010, 10 Uhr, Restaurant Frieden, Schaffhausen

Zum Download der Unterlagen von Martina Munz, Hans-Jürg Fehr, Werner Bächtold und Christa Flückiger klicken Sie ‘Mehr’.

Martina-Munz

Hans-Jürg Fehr

Werner Baechtold

Christa Flückiger



Picture: With many thanks http://www.coffeekid.com

Veröffentlicht in 2. Themen Kanton, 3. Themen StadtComments (0)

Tags: , , , ,

Abstimmungsparolen der SP Schaffhausen


Eidgenössische Vorlage
JA zur IV- Zusatzfinanzierung

Kantonalen Vorlagen:
JA zum neuen Bahn- und Buskonzept im Klettgau
Nein zur Diskriminierung der klassischen Familie
Nein zur Bierdeckelsteuererklärung
Nein zum Brandschutz

Städtische Vorlagen
JA Sanierung Freier Platz
JA Parkleitsystem

Veröffentlicht in 1. Wahlen/Abstimmungen, 2. Themen Kanton, 4. Themen Sektionen, 5. Themen SchweizComments (0)


  • Tags
  • Beliebteste
  • Neueste
  • Kommentare
  • RSS

Information