Wie geht es dem Schaffhauser Wald?

Kleine Anfrage von Grossstadtrat Stefan Marti an den Stadtrat:

In Russland brennen unvorstellbar grosse Waldflächen nieder. In Portugal brannte der Wald. In Indonesien und Brasilien werden immense Urwälder abgeholzt, um Palmöl für eine unglaublich grosse Zahl an Nahrungsmitteln und Soja für Tierfutter und Benzin zu produzieren.

Stürme, Dürre, Borkenkäfer: in Deutschland ist ein Drittel des Waldes bereits tot oder stark geschädigt. Es werden 170 Millionen Euro zur Rettung des Waldes investiert. 

Es ist, als hätte unser Planet Lungenkrebs. Der Wald ist existentiell für unser Dasein! In einem dringenden Aufruf weist der Weltklimarat einmal mehr auf die Bedeutung der Agrar-und Waldwirtschaft hin, und ruft zum schnellen Handeln auf, denn der Temperaturanstieg über den Landflächen liegt bereits bei bedrohlichen 1,53 Grad.

Think globally – act locally! – Natürlich liegt es an uns allen, unsere Lebensgewohnheiten zu ändern, weniger Fleisch zu essen, beim Einkauf auf Nachhaltigkeitslabels zu achten und weniger zu Fliegen. Die Fragen zu unserem Wald bleiben aber trotzdem: 

  • Dürfen wir Schaffhauser uns zurücklehnen und auf einen grossen (Hemmental sei Dank!) gesunden Baumbestand blicken?
  • Geht es unseren Wäldern und Bäumen gut? 
  • Was müssen wir tun, damit es so bleibt, falls es so ist? 
  • Welche Mittel stehen den Schaffhauser Bauern und Forstwarten zur Verfügung um unsere Wälder trotz Klimawandel zu erhalten? 
  • Genügen die vorhandenen finanziellen und personellen Mittel?

Für die Beantwortung der kleinen Anfrage danke ich bestens im Voraus.

Stefan Marti

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